Zehn Thesen zur Zukunft der Arbeitgeberkommunikation

„Wenn Wettbewerber zusammenarbeiten, dann ist Weihnachten“. Damit hat mir meine geschätzter Wettbewerber Sascha Theisen (Stammplatz Kommunikation) Ende des frisch vergangenen Jahres seine guten Wünsche zu den Jahresendfeierlichkeiten übermittelt. Was war geschehen?

Arbeitgeberkommunikation durch die PR-Brille betrachtet
Im November hatten wir uns zum ersten Mal nach einem kurzen Gespräch auf der Zukunft Personal länger ausgetauscht – und dabei festgestellt, dass wir viele Dinge im Hinblick auf den derzeitigen Stand der Dinge bei der Kommunikation von Arbeitgebern gleich sehen. Das kam auch nicht soooo überraschend: Wir sind ja beide als PR-Berater im Human Resources-Umfeld eher Aliens in der in Kommunikationsfragen stark werblich gestimmten HR-Szene und haben uns in dieser Rolle die Narrenfreiheit genommen, die derzeitige Praxis in der Kommunikation von Arbeitgebern einmal konsequent durch die PR-Brille zu betrachten. Herausgekommen sind Zehn Thesen zur Zukunft der Arbeitgeberkommunikation, die das PR-Journal am 13. Januar 2014 veröffentlicht hat.

Joint Venture von HR und PR
Die Arbeitgeberkommunikation, so unsere Argumentation, muss sich vor dem Hintergrund des medialen Wandels neu erfinden. Angesichts der Überprüfbarkeit sämtlicher Behauptungen über Arbeitgeber (Social Media) und dem Verschleiss der üblichen Arbeitgeberversprechen in den vergangenen Jahrzehnten zählt nicht mehr die Botschaft, sondern die Geschichte hinter der Botschaft. Also muss es weg von den Slogans und hin zum Storytelling gehen. In dieser neuen Arbeitgeberkommunikation spielen daher PR-Techniken und Strategie eine entscheidende Rolle, auch die Pressearbeit zu Arbeitgeberfragen, die hierzulande stark ausbaufähig ist (mehr dazu in Form des „Trendreports HR-PR 2014“ demnächst auf diesem Blog). Das heißt für uns auch, dass HR und PR als Unternehmensabteilungen enger zusammenrücken müssen. Dabei kann die Abteilung für Kommunikation als wichtiges Sounding Board dienen und kontinuierliche Rückmeldung dazu fördern, inwieweit das Angebot an die Talentmärkte tatsächlich unter Image-Aspekten „zugkräftig“ genug ist. Aber lesen Sie lieber selbst den Rest im „PR-Journal“ nach…

Employer-PR Check
Die Employer Branding-Kommunikation der Zukunft ist in erster Linie eine PR-Aufgabe. Wie gut ist Ihr Unternehmen vor diesem Hintergrund aufgestellt? Sascha Theisen und ich bieten Unternehmen für den Einstieg einen gemeinsamen „Employer-PR Check“ in Form eines abteilungsübergreifenden Workshops für HR und PR. Hier analysieren wir Employer Branding-Kommunikation, Medienpräsenz sowie zu beiden Aspekten gehörende Rollen, Prozesse und Strukturen. Unser Anspruch ist es, Grundlagen dafür zu legen, dass nach dem Workshop die Pressestelle und die Abteilung für Human Resources Management tatsächlich an einem Strang ziehen. Fragen dazu bitte an mich: manfred.boecker@hr-pr.de.